Geheimnis au Chocolat

Unglaublich: Heute haben wir ein ausgewechseltes Baby. Die Kleine liegt entspannt in ihrem Bettchen und schläft. Trinkt zufrieden und schläft weiter. Wacht auf und lächelt uns an. Wie gut das tut!

Vielleicht ist das ihr Geburtstagsgeschenk an ihren Vater.

Mein Geschenk: Ich habe den gestrigen Tag in der Küche verbracht und für meinen Mann ein besonderes Essen vorbereitet. Seinen Lieblingskuchen gebacken. Und weil er immer wieder angemerkt hat, dass man in Schweden einfach kein vernünftiges Mousse au Chocolat bekommt, habe ich selbst welches gemacht. Mit Hilfe eines glänzend gelaunten 2-Jährigen.

Dann habe ich alle verräterischen Spuren der Koch- und Backorgie beseitigt, alle Schüsseln gespült, zuletzt dem Sohn den Schokoladenmund abgewaschen und die Küche gelüftet. Mein Geheimnis war tadellos geheim.

Kurz darauf beim Abendessen: „Papa, morgen hast du Deburtstag! Da dibt’s Tuchen!“

Ich tue so, als hätte ich nichts gehört. Volker ist so höflich und tut dasselbe. Vielleicht lässt unser Sohn das Thema von selbst fallen.

„Apfeltuchen!“

Na gut, denke ich, vermutlich hat Volker ohnehin damit gerechnet. Zumindest ahnt er nichts von meinem Spezial-Dessert…

„Und ßodoladen-Mousse!“

Und dann freut er sich wie ein Schneekönig, dass es ihm gelungen ist, Mama und Papa ordentlich zum Lachen zu bringen.

Happy Birthday, Vater Abraham!

G

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